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06-2017

Das richtige Katzengras - Etwas Grün in der Katzenwelt


Die Katze ist ein reiner Fleischfresser. Dennoch verschmähen Freigänger auch den ein oder anderen Grashalm nicht, um die Verdauung anzukurbeln und den natürlichen Abgang von Haarballen zu ermöglichen.



Die Vorteile von Katzengras



Wohnungskatzen verbringen bis zum 60 Prozent Ihres Tages mit der Fellpflege. Kein Wunder also, dass hier das ein oder andere Haar im Magen-Darm-Trakt landet! Haarballen sind nicht nur lästig, sie können auch extrem gesundheitsgefährdend sein und zu Verstopfungen führen. Während Freigänger ihre Verdauung durch das Knabbern von Grashalmen ankurbeln, ist dies für reine Wohnungskatzen schwierig. Nicht wenige Katzen vergreifen sich in ihrer Not an teilweise giftigen Zimmerpflanzen.



Katzenfreunde sollten ihrer Samtpfote darum stets einen Topf Katzengras zur Verfügung stellen!



Doch Katzengras ist nicht gleich Katzengras!



Katzengras ist keine bestimmte Grassorte, sondern vielmehr ein Sammelsurium verschiedener grasähnlicher Pflanzen, die sich als Futterergänzung für Katzen eignen. So werden meistens Zyperngras, Grünlilien oder ausgesäte Getreidesorten verwendet.



Zyperngras: Zyperngras ist ungiftig und eignet sich als Katzengras-Alternative. Einziger Nachteil: Viele Katzen verletzen sich an den scharfen Halmen.



Grünlilie: Grünlilien verursachen Brechreiz und Übelkeit, eignen sich also perfekt als Katzengras-Ersatz, um ein Erbrechen von verschluckten Haaren zu ermöglichen. Nachteil: Die Pflanzen speichern Giftstoffe aus der Luft, geben also beispielsweise Nikotin an die Katze weiter.



Getreide: Aus Getreidekörnern wie Weizen oder Gerste lässt sich schnell und günstig Katzengras züchten. Auch Vogelfutter für Kanarien und Wellensittiche eignet sich als Aussaat.



Zudem gibt es in jedem gut sortieren Tierbedarfshandel Mischungen verschiedener weicher Gräser, die sich als Katzengras eignen.


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